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Hamburg, 12.10.2006
Pressemitteilung
- Delfintheraphie -
HAMBURG/NÜRNBERG Der Bundesverband autismus
Deutschland e.V. sieht die Entwicklung, vermehrt Delfintherapien
in Delfinarien anzubieten, als bedenklich an.
Hierzu Maria Kaminski, Vorsitzende des Bundesverbandes
autismus Deutschland e.V.: „Trotz intensiver Forschungsarbeiten
gibt es nach wie vor keine wissenschaftlichen Beweise dafür,
dass eine Delfintherapie Kindern mit Autismus zu Förderung
und Heilung verhilft. Um Autisten zu helfen, empfiehlt der
Bundesverband dringend eine liebevoll konsequente Erziehung,
Verhaltenstherapie mit Sprachanbahnung und Sozialtraining.“
„Delfine sind Wildtiere“, so Kaminski weiter:
„Es ist eine Frage der Ethik, ob wir Menschen diese Tiere
ihrer Freiheit berauben dürfen, um sie für fragwürdige Zwecke
auszunutzen.“
Kontakt:
Maria Kaminski, Vorsitzende des Bundesverbandes autismus Deutschland
e.V.
Tel.: 040 / 511 56 04, e-mail: info@autismus.de
gez. Maria Kaminski
Vorsitzende des Bundesverbandes autismus Deutschland e.V.
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