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10.09.2007
Pressemitteilung
- PETAs "Sträflinge" bei Horst Förther vor Nürnberger
Rathaus -
- Bürgermeister soll Ausbau des Delfinariums
ablehnen -
Nürnberg. Mit einer "Sträflings-Aktion"
vor dem Nürnberger Rathaus appellieren die Tierrechtsorganisationen
PETA Deutschland e.V. und Die Delfinbefreier an das Gewissen
von Bürgermeister Horst Förther. PETAs „Sträflinge" repräsentieren
die für den Bau der Delfinlagune eingesperrten Delfine. Auf
Plakattafeln ist zu lesen: „Delfinlagune: lebenslang Gefängnis!"
und „Bürgermeister Förther: SIE entscheiden über Freiheit
oder Gefängnis!"
Zeit: Mittwoch, 12. September 12 - 13 Uhr
Ort: Eingang zum Nürnberger Rathaus
Der nach neuesten Schätzungen 17 Mio. Euro teure
Ausbau des Delfinariums, über den am 26. Oktober der Kulturausschuss
entscheidet, wäre für die Tiere nur ein Tropfen auf den heißen
Stein. Auch die sog. "Lagune" wird niemals die freie Wildbahn,
die unendlichen Weiten des Ozeans ersetzen können, in dem
diese Tiere täglich Strecken von bis zu 250 Kilometern schwimmen,
500 Meter tief tauchen und in großen Gruppen von bis zu mehreren
hundert Artgenossen zusammen leben.
Klaudio Vitasovic, der Bürgermeister von Vodnjan
in Kroatien hatte den Bau eines Delfintherapiezentrums geplant,
konnte aber davon überzeugt werden, dass es sich hierbei um
Tierquälerei handelt. Inzwischen ist in Kroatien ein Haltungsverbot
von Delfinen auf dem Weg. „Wir hoffen, dass Bürgermeister
Förther dem Beispiel Klaudio Vitasovics folgt und einsieht,
dass Delfine nicht in Gefangenschaft gehalten werden sollen",
so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Alle seriösen
Wissenschaftler sind sich darin einig, dass Delfine in Gefangenschaft
leiden und die Wirksamkeit der Delfintherapie ist nicht anerkannt."
Die Liste der 34 bislang im Nürnberger Zoo gestorbenen
Delfine ist eindrucksvoll auf einem 70 Meter langen Transparent
der Delfinbefreier festgehalten und vor dem Rathaus ausgelegt.
Sollte der Ausbau des Delfinariums beschlossen werden, würde
dies lebenslang Gefangenschaft und den Tod weiterer Tiere
nach sich ziehen. Auch Bündnis 90/Die Grünen und die Wählergemeinschaft
die Guten e.V. stellten einen Antrag für die Schließung des
Delfinariums in Nürnberg.
Von 21 in Nürnberg geborenen Tieren sind bereits
17 umgekommen, es ist folglich nicht möglich, den "Delfinbestand"
in dieser Einrichtung aufrecht zu erhalten," so Kerstin Flagge
von den Delfinbefreiern "es ist zu befürchten, dass wieder
Wildfänge nach Nürnberg verbracht werden, die über Drittländer,
z.B. über die Schweiz eingeführt werden."
Weitere Informationen finden Sie auf www.peta.de
und www.die-delfinbefreier.de
Kontakt:
Dr. Tanja Breining, PETA Deutschland e.V.
Tel.: +49 (0)7156-17828-30
Mobil: +49 (0)173/6575668
Email: TanjaB@peta.de
Kerstin Flagge, Die Delfinbefreier
Tel.: +49 (0)911 / 73 609 73
Mobil: +49 (0)163 / 746 50 91
Email: info@die-delfinbefreier.de
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